Bamberg: Rahmenplan "Jungkreut":
Geplantes Neubaugebiet im Bereich zwischen Silvanersee und Rothofer Straße

Die Grundstückseigentümer der Grundstücke im Bereich zwischen Silvanersee und Rothofer Straße und die Stadtverwaltung sind übereingekommen, dass eine Bebauung der für die Stadterweiterung vorgehaltenen Grundstücke vorteilhaft wäre und deshalb angestrebt werden sollte.

 Der derzeitige Planungsstand findet sich auf der Webseite der Stadt Bamberg.

Ergänzung vom 16.1.2019: Derzeit versuchen die interessierten Parteien, die bestehenden wasserrechtlichen Bedenken auszuräumen, so dass das Verfahren in den nächsten Wochen wieder auf die Tagesordnung des Stadtrates gebracht werden kann. Unsere Stellungnahme (siehe unten) wurde bisher noch nicht beantwortet.

Die Stadtheimatpfleger Stefanie Eißing und Prof. Dr. Andreas Dornheim haben zu diesem Vorhaben eine Stellungnahme abgegeben, ebenso am 12.10.2018 unser Verein "Bewahrt die Bergstadt". Darin haben wir unter anderem die folgenden Aspekte hinterfragt:

  1. Sind die von der Verwaltung dargelegten Gründe plausibel, einen derartigen Eingriff in das Stadtbild zu rechtfertigen?

    Zum Inhalt des Entwurfs und der Begründung stellen sich darüber hinaus weitere Fragen, darunter die folgenden:
  2. Ist die vorgeschlagene Bebauung geeignet, die Wohnungsnot von Beziehern kleinerer Einkommen in Bamberg zu lindern?
  3. Entspricht die vorgeschlagene Bebauung den aktuellen Erkenntnissen der Stadtplanung hinsichtlich Nachhaltigkeit, Verringerung des Verkehrs, Flächenversiegelung, Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raumes etc?
  4. Ist die vorliegende Planung schon mit dem Agenda-21-Büro der Stadt vorbesprochen?
  5. Ist die vorliegende Planung schon mit den städtischen Verkehrsbetrieben vorbesprochen?
  6. Entspricht die vorliegende Planung den Zielen der UNO für eine nachhaltige Entwicklung?
  7. Welche Probleme schafft die Versiegelung dieser Fläche flussabwärts?
  8. Wie trägt die Planung zur Verkehrsverringerung bei?

Inzwischen wurde das Vorhaben aus wasserrechtlichen Gründen wieder von der Agenda genommen.

(Redaktionsschluss für diese erste Anhörungsrunde war der 12. Oktober 2018).